EdA2016 Programm Infos

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Methode zur Realisierung einer wirtschaftlichen Energieversorgung

Oskar Böck, Cofely Gebäudetechnik GmbH

Oskar_BoeckMethode zur Steuerung der Energieversorgung zum Beispiel einer Produktionsanlage in Abhängigkeit von Produktionsplanung, Energiepreis und Anlagensituation. Die technische Leitung steht  vor der Herausforderung für eine wirtschaftliche Energieversorgung sorgen zu müssen.  Der Energiemarkt hat sich jedoch gewandelt. Dieser Wandel lässt sich oft nicht rational erklären.  Längerfristige Verträge zur Planung und Absicherung der Energiekosten kehren sich oft ins Gegenteil. Das heißt: Wir brauchen eine Lösung, um auf diese Gegebenheiten schnell zu reagieren. Nur so können wir diese Situation als Standort-Vorteil für uns nutzen Mit Smart Local Energy Management kann die aktuelle Situation visualisiert werden oder die Energieversorgung in Abhängigkeit der Störgrößen gesteuert werden.

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Automatische Betriebsdatenanalyse und Perspektiven selbstlernender Systeme

Andreas Wilde, Abteilungsleiter Heterogene Systeme, Fraunhofer IIS/EAS

wildeDie optimale Nutzung heutiger Systeme zur Analyse von Betriebsdaten setzt eine sehr gute Konfiguration voraus und erzeugt im Alltag einige Routinearbeiten.  Mit modernen Verfahren kann die Konfiguration stark vereinfacht und die Auswertung automatisiert erfolgen, was den Nutzer stark entlastet. Als Weiterentwicklung können selbstlernende, d.h. selbstkonfigurierende, modellprädiktive Regler weitere Vereinfachungen im Sinne eines effizienten Betriebes von Anlagen bringen. Der Vortrag beschreibt neueste Ansätze in diesen Gebieten.

 

Neue Methodik für Energiekennzahlen ermöglicht Überwachung und Bewertung von Anlagen

Roland Berger, Direktor, ÖKOTEC Energiemanagement GmbH

Roland Berger_sWie kann ich Energieeffizienz gemäß der ISO 50001 verlässlich überwachen und bewerten? Und noch grundsätzlicher: Was sind die Kriterien für eine ausreichend qualifizierte Überwachung und Bewertung der Energieeffizienz?
Das sind Fragen, die sich viele Industrie- und Gewerbeunternehmen stellen, nicht nur um Energieeinsparpotenziale systematisch zu erschließen, sondern auch um eine erreichte Energieeffizienz halten zu können. Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat ÖKOTEC eine neue Methodik zur Aufstellung von Energiekennzahlen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen entwickelt. Dabei werden auch Wechselwirkungen zwischen Gesamt- und Teilsystemen berücksichtigt. Auftraggeber war das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Mit der Methodik können Anwender Energiekennzahlen für Gesamtsysteme bilden und die Effizienz des Energieeinsatzes tatsächlich überwachen und realistisch bewerten. Diese Grundlagen bilden die Basis der innovativen Plattform EnEffCo® - Software und Dienstleistungen für Energieeffizienz-Controlling - aus der ausgewählte Beispiele vorgestellt werden.

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Intelligente Energiemanagementsoftware soll Handlungsempfehlungen geben

Heike Diebler, ccc software GmbH, Leipzig

Durch steigende Energiekosten und immer höheren Wettbewerbsdruck sind vor allem Industriebetriebe gezwungen sich intensiver mit ihren Energiedaten zu beschäftigen. Oft wird eine Energiemanagementsoftware eingesetzt, um den wachsenden Datenmengen Herr zu werden. Die Analysemöglichkeiten der Systeme sind jedoch noch begrenzt: Die Weiterverarbeitung und Aufbereitung der Energiedaten beschränken sich auf eine übersichtliche und aussagekräftige Darstellung.  Für eine detaillierte Auswertung fehlen meist das nötige Know-How und die analytischen Fähigkeiten im Unternehmen.

Hier setzt das neue Forschungsprojekt an: es sollen neue Technologien und Methoden untersucht werden, um Energiedaten automatisiert auszuwerten. Das Ziel ist eine „Entscheidungsunterstützung für energieeffizientere Fertigung“ (kurz: e3f). Diese soll die im Energiemanagementsystem gesammelten Daten so aufbereiten, dass automatisierte Handlungsempfehlungen gegeben werden können. So werden Unternehmen bei der Verarbeitung von gesammelten Energiedaten unterstützt. Sie benötigen kaum noch externes Know-How und können ihre Verbesserungspotenziale effektiv nutzen. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der ccc software gmbh mit der Professur für Informationsmanagement an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden.

 

Energiemanagementsysteme für Unternehmen – Erfahrungsberichte und Entwicklungen

Marcel Kobald, Vorarlberger Kraftwerke AG

Kobald Marcel_BWDas Thema Energieeffizienz beschäftigt die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) nicht erst seit gestern. Bereits im Jahr 2008 gründete die VKW einen eigenen Geschäftsbereich zur Stärkung und Entwicklung von Energiedienstleistungen. Dank dieser langjährigen Erfahrung konnten einige innovative Effizienzprodukte entwickelt und am Markt etabliert werden.
Mit der Einführung des Energiemanagementsystems (EnMS) VKW-Energiecockpit haben wir eine Möglichkeit für Unternehmen geschaffen, deren Energieverbrauchsstruktur transparent darzustellen und daraus Einsparpotentiale offenzulegen. Im Kontakt mit unseren Geschäftspartnern und aufgrund der Nutzung des EnMS für eigene Liegenschaften konnten wir unser System optimieren und verstärkt Entwicklungen vorantreiben. Durch die Nutzung des VKW-Energiecockpits heben sich unsere Kunden durch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil hervor. Dementsprechend können wir Einblicke und Erfahrungen bei der Implementierung eines individuellen EnMS geben.
Mit dem Release des Nachhaltigkeitsmoduls wurde im Jahr 2015 ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung unserer Software gesetzt. Dieses Modul ermöglicht Unternehmen durch die Dokumentation und Umsetzung eines Maßnahmenkatalogs Einsparziele zu erreichen, sowie eine Grundlage für die Energiemanagementzertifizierung nach ISO 50001 zu schaffen.

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Industrie 4.0 trifft auf die Natur

Benjamin Losert, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH

losertb_sEnergie steht in vielfältiger Weiser zur Verfügung und ist günstig wie selten zuvor. Dennoch sollen Energieversorgungsunternehmen per Gesetz Energie bei ihren Kunden einsparen. Die beiden Kooperationsprojekte des ecoplus Mechatronik-Cluster „eco2-cut“ und „eco2production“ haben gezeigt, dass Energieeffizienz und Produktivität in direktem Zusammenhang stehen.Energieversorger zielen aber nicht nur auf eingesparte kWh sondern auch auf ihre Verbrauchsprognosen ab. Warum? Weil auch die Energieerzeugungsseite wird durch den Einsatz alternativer Energiequellen immer volatiler wird. Die flexible Produktion trifft auf einen instabilen Energiemarkt. Eine explosive Kombination oder Chance für beide Seiten?

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SmartMSR4.0 - intelligentes Energiemanagement vom Gebäude bis zur Industrieanlage

Martin Mayer, evon GmbH

MayerModerne Gebäude und Industrieanlagen stellen hinsichtlich ihrer energetischen Versorgung hohe Herausforederungen: Unterschiedliche Energiequelle, wechselnde Anforderungen und die Einbeziehung flexibler Tarifmodelle machen die ökonomische Bewirtschaftung zu einer komplexen Herausforderung, welche ohne intelligente, automatische Softwareunterstützung nicht bewältigbar ist.
Die Ergebnisse aus Forschungsprojekten und umgesetzten Pilotanwendungen zeigen die Möglichkeiten moderner Automatisierungskonzepte im Bereich der Steigerung der Energieeffizienz.

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isv4industry - Ganzheitliche Lösungen für die intelligente Fabrik von morgen

Hans-Peter Ziegler, COPA-DATA GmbH
und Jürgen Kneidinger, Augmensys GmbH
CD_Ziegler_sDie Allianz isv4industry wurde von den vier unabhängigen, weltweit tätigen Softwareherstellern Augmensys, COPA-DATA, icomedias und PROLOGICS im Jahr 2015 gegründet. Die Mitglieder ermöglichen im Zusammenspiel ihrer Produkte und Technologien systemübergreifende Anwendungen im Umfeld von Industrie 4.0. Auf Basis des industriellen Fachwissens der Allianz ergeben sich umfassende Lösungen für die intelligente Fabrik von morgen.

Ziel der Allianz JKN027Rsmallisv4industry ist es, Industrieunternehmen den konkreten Nutzen der neusten technologischen Entwicklungen aufzuzeigen und diese mittels vorhandener Infrastrukturen in die Praxis umzusetzen. Dies umfasst Anwendungen in den Bereichen Instandhaltung/Wartung, Inbetriebnahme, Qualitätsmanagement, Energiedaten-Management, Logistik und mehr. Mit den ganzheitlichen Ansätzen der Allianz können bestehende Infrastrukturen qualitativ optimiert, Arbeitsprozesse schneller und effizienter gestaltet, Kosten gesenkt, die Flexibilität erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.isv4industry_blau

 

 

Energieaudits nach EN 16247-1 – Chancen und Herausforderungen für Unternehmen

Patrick Franken, Energiesparberatung Franken

ProfilfotoAuch nach Ablauf der Frist vom 05.12.2015 reißt der Strom an noch zu auditierenden Unternehmen in Deutschland nicht ab. Viele Nicht-KMU handeln auf Druck des Gesetzgebers, nur Wenige aus ökonomisch-ökologischen Beweggründen.
Welche Chancen und Herausforderungen sich nach erfolgreicher Durchführung eines Energieaudits für betroffene Unternehmen ergeben, wird im Folgenden anhand konkreter Beispiele beleuchtet.

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Förderungen im Bereich der Automatisierung und Energieeffizienz

Werner Kneidinger, GK Consulting GmbH

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In vielen Unternehmen werden jedes Jahr zahlreichen Maßnahmen im Bereich von Energieeffizienz und Automation gesetzt. Zahlreiche gute Energieeffizienzprojekt bleiben jedoch aufgrund des nötigen Investments und der langen Amortisationszeiten auf der Strecke. Dass viele dieser Effizienzprojekte auch förderbar sind, sind sich die Entscheidungsträger in den Unternehmen oft nicht bewusst. Oft wird auch auf eine Förderung verzichtet, da ein zu großer Aufwand befürchtet wird.

Eine entsprechende Förderung bedeutet aber für fast alle betroffenen Unternehmen eine große finanzielle Entlastung und stärkt den Standort Österreich. GK-Consulting unterstützt daher bereits zahlreiche führende Unternehmen in verschiedenen Branchen, diese Förderungen zu nutzen und entwickelt für diese Betriebe ein professionelles Fördermanagement. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten in der derzeitigen Förderungslandschaft auf.

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Energieeffizienz durch Gewichtsersparnis am Beispiel eines Hochdruck - Hydraulikzylinders

Alfred Kindl, MARK Hydraulik GmbH

Alfred Kindl 15x10_sEnergieeffizienz durch Gewichtsoptimierung im Bereich von mobilen Einheiten schafft neue Möglichkeiten. MARK Hydraulik entwickelt und produziert  ultraleichte Hydraulikzylinder (bis 300bar) mit dem Werkstoff Carbon. Der Einsatz von „leichteren“ Maschinenelementen - in diesem Fall Hydraulikzylinder -  schafft durch seine enorme Gewichtsersparnis nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen technologischen Entwicklungsvorsprung in Richtung Energieeffizienz. Durch seine Leichtbauweise ist der MARK Hochdruckhydraulikzylinder ein neuer Ansatz im Bereich der Automatisierungstechnik und ein Schlüsselfaktor für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.

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Balanced Manufacturing - Vorteile und Möglichkeiten der Modellbildung und Simulation

Irene Hafner, dwh GmbH // Institut für Analysis und Scientific Computing - E101,Forschungsgruppe Mathematische Modellbildung und Simulation, Technische Universität Wien

hafner_sFür Fertigungsbetriebe unterschiedlicher Sektoren wird es immer wichtiger, Prozesse genau zu überwachen, Energieflüsse zu bestimmen als auch Potentiale zur Einsparung materieller Ressourcen und  Energie sowie der Reduktion des CO2-Footprints zu finden. Das Projekt Balanced Manufactoring hat sich zum Ziel gesetzt, diese Bestrebungen mittels der BaMa-Toolchain Monitoring – Prediction – Optimization umzusetzen.

 

 

 

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