ErIh2016 Programm Infos

ErIh_Uebersicht_2016

Anmeldung   Flyer    ErIh 2016

Programmentwurf

Moderation: Friedrich Szukitsch, ÖVIA Österreichische Technisch-Wissenschaftliche Vereinigung für Instandhaltung und Anlagenwirtschaft

09:00 Eröffnung und Vorstellung

09:15 Vorträge

  • Instandhaltung als Erfolgsfaktor zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
    Robert Glawar, Fraunhofer Austria Research GmbH
    ...
  • Predictive Maintenance – Die Zukunft der industriellen Instandhaltung
    Heike Diebler, ccc software GmbH
    ...
  • Die digitale Transformation in der Instandhaltung
    Georg Güntner, Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.
    ...
  •  Instandhaltung im Wandel der Zeiten
    Peter Mainka, Technischer Koordinator STP GmbH
    ...
  • Maintenance-System -becomes-> Asset-Management
    Instandhaltungs-System –wird-zu-> Anlagen-Management
    Heimo Rauth, Maintenance System Consultant, Mayr-Melnhof Karton GmbH

12:30 Mittagessen und Fachausstellung

14:00 Vorträge

  • Softwareeinsatz für die Instandhaltung mit Beispielen vom Einsatz der IPS-Software Mainsaver
    Helmar Lieber A&S-Ingenieurgesellschaft mbH ein Unternehmen der SQL Projekt AG
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  • Erfolgswachstum durch Instandhaltungsexzellenz
    Peter Schick, Unternehmensberater und Inhaber, Peter Schick Unternehmensberatung
    ...
  • Simulationsgestützte Ergonomieanalyse zur gendergerechten Gestaltung kollaborierender Arbeitsplätze
    Titanilla Komenda, Centauro GmbH
    ...
  • Kann die Instandhaltung ergonomisch durchgeführt werden?
    Belastungen, Risiken und Gefahren
    Michael Wichtl, AUVA
    ...
  • Diskussion
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  • Fachausstellung und Networking

17:00 Abschluss

Vortragende und Abstracts

 

wichtl_1Michael Wichtl, AUVA

Kann die Instandhaltung ergonomisch durchgeführt werden?
Belastungen, Risiken und Gefahren

Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Arbeitswissenschaften (GfA), Leiter des Fachkomitees Ergonomie im österreichischen Normungsinstituts und stellvertretender Leiter des Normungskomitees Arbeitsschutz, Ergonomie, Sicherheitstechnik, Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Ergonomie (ÖAE)

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Helmar LieberHelmar Lieber A&S-Ingenieurgesellschaft mbH ein Unternehmen der SQL Projekt AG

Dipl.-Ing. Helmar Lieber hat ein Studium der Fachrichtung Werkzeugmaschinenkonstruktion absolviert und ist Geschäftsführer der A&S-Ingenieurgesellschaft mbH Dresden, Die 1990 gegründete A&S-Ingenieurgesellschaft mbH ist seit 1993 Servicepartner für Einführung und Anpassung der IPS-Software Mainsaver (Hersteller ist die Mainsaver Software LLC in San Diego) im deutschsprachigen Raum und Osteuropa und seit 2010 Vertriebspartner für Mainsaver. Herr Lieber hat bei der Einführung von Mainsaver in verschiedenen Industrie- und Logistikunternehmen im In- und Ausland federführend mitgewirkt. Einige Beispiele sind  Werkstattmanagementlösungen für Häfen in Hamburg, St. Petersburg, Val Paraiso sowie in Ghana und Nigeria, die Papier- und Kartonerzeugung bei Kimberly Clark und bei der Moritz J. Weig GmbH & Co. KG, die Organisation der Staplerwirtschaft bei der Robert Bosch AG am Standort Stuttgart inclusive der internen Vermietung an Produktionsabteilungen,  die Unterstützung des Störungsdispatchers für den Windernergieanlagenbetreiber BOREAS, die Unterstützung des technischen Gebäudemanagements beim Flughafen Stuttgart und die Standortdienste der Siemens AG am Standort Berlin Spandau.

Softwareeinsatz für die Instandhaltung mit Beispielen vom Einsatz der IPS-Software Mainsaver

1. Die Instandhaltung als Wertschöpfungsfaktor im Unternehmen
2. Einsatzfelder für die Unterstützung mit Softwarelösungen
3. Integration in die betriebliche IT-Welt
4. Nutzung von Anlageneigenschaften für die Vorhersage von Wartungen
5. Kennwerte für die Beurteilung der Instandhaltung

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Heike Diebler, ccc software gmbh_sHeike Diebler, ccc software GmbH

Predictive Maintenance – Die Zukunft der industriellen Instandhaltung

Das Thema Instandhaltung wird von vielen nach wie vor als notwendiges Übel und Kostenfaktor gesehen. Der aktuelle Trend geht jedoch weg von der zustandsorientierten hin zur vorausschauenden Instandhaltung. Unter dem Schlagwort Predictive Maintenance können Instandhaltungsprozesse zukünftig optimiert und Kosten sowie Ressourcen eingespart werden. Die Instandhaltung kann so vom Kosten- zum Wertschöpfungsfaktor für ein/Ihr Unternehmen werden.

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Titanilla_KomendaTitanilla Komenda, Centauro GmbH

Simulationsgestützte Ergonomieanalyse zur gendergerechten Gestaltung kollaborierender Arbeitsplätze

Im Rahmen von kollaborierenden Arbeitsplätzen werden die Fähigkeiten von Mensch und Maschine verbunden. Damit dieses Potential aber optimal ausgeschöpft werden kann, muss erstens die richtige Maschinenauswahl, zweitens eine entsprechende Aufgabenaufteilung und drittens eine an den Menschen angepasste Tätigkeitsausübung erfolgen. Für die gendergerechte Gestaltung von kollaborierenden Arbeitsplätzen wird die simulationsgestütze Planung zum Standardwerkzeug und in diesem Vortrag erleben Sie live, wie das geht.

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1790250a0.4487843,3.96x96[1]Georg Güntner, Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.

Georg Güntner ist stellvertretender Leiter der Forschungslinie „Internet of Things“ und Leiter des Anwendungsbereichs „Industrial Internet“ bei Salzburg Research. Die Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit liegen im Bereich der Begleit- und Akzeptanzforschung

Die digitale Transformation in der Instandhaltung

Die großen Trends wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data und das Internet der Dinge bieten eine große Chance für die Instandhaltung der Zukunft: Der Vortrag zeigt, wie diese Trends als Motor für den Wandel und für die Innovation in der Instandhaltung genützt werden können: Was ist die Rolle der Instandhalter/-innen in diesem Prozess und wie können sie sich darauf vorbereiten? Welche Auswirkungen ergeben sich für ihre Arbeitsprozesse und welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen benötigen sie?

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mainkaPeter Mainka, Technischer Koordinator STP GmbH

Instandhaltung im Wandel der Zeiten

Industrie 4.0 mit neuer Sensorik, Netzwerken und Microelektronik fordert von den Instandhaltern immer mehr Programmierkenntnisse und die Fähigkeit sich in ganze Systeme „hinein versetzen“ zu können.Produktionsabläufe lassen sich automatisieren, in der Instandhaltung sind sie weiterhin bei der Reaktion auf Störungen, auf die Einsatzbereitschaft, Kreativität und Profesionalität der Mitarbeiter angewiesen. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind für die Instandhaltung und die Produktion von höchster Wichtigkeit. Heute gehören Handheldgeräte, Tablets, Laptops und Störmeldungen aufs Handy zum Alltag in der Instandhaltung.Man braucht gutes,loyales Personal mit der Bereitschaft auch in den Produktionsnebenzeiten zu arbeiten.

Das wiederum macht die Arbeitsplätze der Instandhaltung zu den sichersten unserer Zeit. Die Produktionsanlagen von heute sind sehr Instandhaltungsintensiv. Viele Tätigkeiten der Instandhalter und Servicemitarbeiter bekommen die meisten im Alltag überhaupt nicht mit, es ist ein leises Geschäft. Tausende von automatischen Türen und Tore, Fahrstühle und Rolltreppen, Getränkerücknahmeautomaten und Geldautomaten, all die Maschinen müssen ständig  gewartet-inspiziert-instandgesetzt-verbessert werden.
Eine Aufgabe die mehr Berufung als nur Beruf ist und die jeden Tag neue Herausforderungen bereit hält.

2016-09-05-15_30_36-heimo-rauth Heimo Rauth, Maintenance System Consultant, Mayr-Melnhof Karton Gesellschaft m.b.H.

Maintenance-System -becomes-> Asset-Management
Instandhaltungs-System –wird-zu-> Anlagen-Management

Der Wert der Instandhaltung für das Unternehmen ist in den letzten Jahren mehr und mehr in das Bewusstsein gerückt. Wir arbeiten deshalb seit Jahren intensiver daran die Instandhaltung noch besser zu machen. Dabei war es wichtig nicht ausschließlich auf lokale, linearen Zusammenhänge zu achten, sondern es mussten neue, übergreifende Ansätze gesucht werden.
…Wir haben diese gefunden!

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robert-glawar_sRobert Glawar, Fraunhofer Austria Research GmbH

Robert Glawar Dipl.-Ing., ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschäftsbereich Produktions- und Logistikmanagement der Fraunhofer Austria Research GmbH sowie am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien im Bereich Betriebstechnik und Systemplanung tätig. Die Hauptbetätigungsfelder von Herrn Glawar liegen in der Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Neugestaltung von unternehmens- und abteilungsübergreifenden Prozessen in Produktion und Logistik sowie der Gestaltung und Implementierung von Lösungen in der Instandhaltung. Im Zuge eines aktuellen

Instandhaltung als Erfolgsfaktor zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

Das Instandhaltungsmanagement dient dem Erhalt und der Weiterentwicklung maschineller Funktions- und Leistungsfähigkeit und stellt so einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor für die produzierende Industrie dar. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen wie Industrie 4.0 ergeben sich Chancen & Potentiale für die Instandhaltung der Zukunft. Beispielsweise trägt die Verknüpfung und systematische Auswertung unterschiedlicher Datenquellen wesentlich dazu bei, die Ziele einer modernen Instandhaltungsstrategie, nämlich die Sicherstellung einer hohen Maschinen- und Anlagenverfügbarkeit, eine optimale Produktqualität bei gleichzeitig minimalen Kosten sowie die Optimierung von Ersatzteilbeständen, zu erfüllen.

fraunhofer

PeterSchickDr.-Ing. Peter Schick, Unternehmensberater und Inhaber, Peter Schick Unternehmensberatung

Erfolgswachstum durch Instandhaltungsexzellenz

Vielfach können Unternehmen weiteres, in GuV und Bilanz direkt erkennbares Erfolgswachstum schaffen - durch schnelle, nachhaltige Leistungssprünge der Instandhaltung in Produktion und Kundendienst. Meist jedoch findet die Instandhaltung nicht die Aufmerksamkeit der Geschäftsführung. Weder ist die Instandhaltungsleistung Tagesordnungspunkt der Geschäftsleitungssitzungen, noch haben die Mitglieder der Geschäftsleitung Instandhaltungserfahrung.
Erst wenn die Geschäftsleitung die am besten geeigneten Anforderungen an Leistung und Exzellenz der Instandhaltung stellt, wird diese schnell und nachhaltig zum Wachstum des Unternehmenserfolgs beitragen. Die Anforderungen sollten top-down aus der Unternehmensstrategie abgeleitet und mit Kennzahlen (KPI) versehen werden.
Leistungsanforderungen sind die Instandhaltungsqualität, die Instandhaltungsproduktivität und die Instandhaltungsdauer. Eine Instandhaltung arbeitet mit höchster Qualität, wenn die Anlagen der Kunden nachhaltig an der Kapazitätsgrenze betrieben werden. Sie wird unter anderem durch Ausbringung oder Ausbeute gemessen. Die Instandhaltung arbeitet mit höchster Produktivität, wenn ihre Kosten der Benchmark sind oder ihn unterschreiten. Sie kann durch Instandhaltungskosten bezogen auf den Wiederbeschaffungswert der Anlagen gemessen werden. Sie arbeitet mit kürzester Instandhaltungsdauer, wenn Instandhaltungsaufträge nachhaltig verschwendungsfrei abgearbeitet werden.
Die Leistungskennzahlen der Instandhaltung variieren oft erheblich von Anlage zu Anlage, von Werk zu Werk und von Unternehmen zu Unternehmen. Die Variation zeigt sich statistisch, gekennzeichnet durch Mittelwert (u.a. MTBF, MTTR), Spannweite und Verteilungsform. Werden Mittelwerte auf Grundursachen analysiert, sind einstellige bis niedrig zweistellige prozentuale Leistungssteigerungen erreichbar. Werden zusätzlich Spannweite und Verteilungsform top-down in die Analyse mittels Statistischer Technik einbezogen, dann werden vielfach, schnell und nachhaltig hoch zweistellig prozentuale Leistungssprünge erreicht – durch Exzellenz-Maßnahmen auf Basis weniger Grundursachen.

OJHS

 

 

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